Häufig gestellte Fragen

Teilnahme an der Initiative Digitales Lernen

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  • Teilnehmen können im Schuljahr 2021/22 Bundesschulen, Pflichtschulen und Privatschulen mit gesetzlich geregelter Schulartbezeichnung mit Klassen der 5. und 6. Schulstufe. Dies sind insbesondere AHS, Mittelschulen und Sonderschulen. Nähere Informationen dazu finden Sie im Bundesgesetz zur Finanzierung der Digitalisierung des Schulunterrichts (SchDigiG) unter §1. Interessierte Schulen verpflichten sich in einer Absichtserklärung (= Letter of Intent) dazu, die Geräte pädagogisch sinnvoll im Unterricht einzusetzen und die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.

  • Grundlage für die Teilnahme an der Initiative ist die Bestätigung des Letters of Intent, der Entwicklungsbereiche für eine erfolgreiche Nutzung digitaler Endgeräte für das Lehren und Lernen aufzeigt. Mit der Zustimmung zu dieser niederschwelligen Absichtserklärung bestätigt die Schule, dass sie wesentliche Aktivitäten unternehmen wird, um ihre Digitalisierung voranzutreiben und die getätigten Investitionen sinnvoll einzusetzen. Dabei sollen Freiräume und Kreativität ermöglicht und unnötige Formalitäten vermieden werden.

    Der Prozess des Anmeldeverfahrens zur Geräte-Initiative “Digitales Lernen” für Schulen wird über eine einfache IT-Applikation abgewickelt. Jede Schule erhält ihre individuellen Zugangsdaten und den Link zur Anmeldeapplikation in einem vom System automatisiert versandten E-Mail (Absender: digitaleslernen@bmbwf.gv.at).

    Der Anmeldeprozess für das Schuljahr 2021/22 ist abgeschlossen.

  • Zunächst ist es essenziell, Erziehungsberechtigte auf den Mehrwert der Initiative aufmerksam zu machen: 

    • So ist es in der heutigen Zeit wichtig, Schülerinnen und Schülern den reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Endgeräten altersgerecht näherzubringen. Dies ist wesentlicher Bestandteil einer zukunftsorientierten Ausbildung. 
    • Mit der Initiative wird angestrebt, möglichst vielen Kindern zu den gleichen Rahmenbedingungen den Zugang zu digitaler Bildung zu ermöglichen. 
    • Bitte stellen Sie den Erziehungsberechtigten außerdem Ihr pädagogisches Konzept vor und erklären Sie, wieso Sie als Standort an der Initiative teilnehmen und in Ihrer Schulentwicklung einen Fokus auf IT-gestützten Unterricht setzen.

    Aus rechtlicher Sicht gilt ein derartiges digitales Endgerät (Hardware und Software) als „Arbeitsmittel“ für den Unterricht (§ 5 Abs. 2 Z. 1 SchOG; § 14 Abs. 5 SchUG). Die Schule hat die Möglichkeit, dieses Arbeitsmittel festzulegen.

  • Im Zuge der Entscheidungsfindung zur Teilnahme an der Initiative müssen die Schulpartner gemäß den gesetzlichen Bestimmungen eingebunden werden. Zudem müssen Pflichtschulen vor ihrer Anmeldung eine Abstimmung mit ihrem Schulerhalter in Bezug auf die infrastrukturellen Rahmenbedingungen vornehmen.

Die digitalen Endgeräte: Anschaffung, Typ, Zubehör, Software,...

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  • Es werden Notebooks und Tablets zur Auswahl stehen, die die gängigen Betriebssysteme abdecken (iPadOS, Android, Windows). Teilnehmende Schulen konnten aus folgenden Geräten wählen:

    • Android Tablets
    • iPadOS Tablets
    • Chromebooks
    • Windows Notebooks
    • Windows Tablets (mit vollwertiger Betriebssystem-Lizenz)
    • Refurbished (gebrauchte) Notebooks (mit Windows Betriebssystem)

    Bitte beachten Sie, dass die tatsächliche Verfügbarkeit der jeweiligen Hardware-Betriebssystem-Kombination vom Ergebnis des Beschaffungsprozesses abhängig ist.

    Nähere Informationen zu den Geräten finden Sie hier!

  • Wie werden die Notebooks aussehen?

    Die Notebooks werden voraussichtlich eine Displaygröße von 13,3 Zoll haben. Der Arbeitsspeicher wird zumindest 8 GB betragen, der Festplattenspeicher eine Kapazität von 240 GB aufweisen. Das Gesamtgewicht eines Gerätes wird nicht mehr als 1,7 Kilo betragen.

    Wie werden die Chromebooks aussehen?

    Es wird sich um Chromebooks in einem Convertible Format handeln. Eine Tastatur ist fix mit dem Gerät verbunden, der Bildschirm verfügt über eine Touch-Funktion und kann umgeklappt werden. Das Display wird voraussichtlich 11,6 Zoll groß sein. Der Arbeitsspeicher wird zumindest 8 GB betragen. Der Festplattenspeicher wird voraussichtlich eine Kapazität von 64 GB haben. Das Gesamtgewicht eines Gerätes wird nicht mehr als 1,7 Kilo betragen. Bei den Chromebooks wird ein Eingabestift als Zubehör enthalten sein.

    Wie werden die Tablets aussehen?

    Bei allen Tablets werden ein Eingabestift und eine Tastatur als Zubehör enthalten sein.

    Die Windows Tablets werden voraussichtlich eine Displaygröße von 10,1 Zoll haben. Der Arbeitsspeicher der Windows Geräte wird voraussichtlich 8 GB betragen. Der Festplattenspeicher wird voraussichtlich eine Kapazität von 128 GB haben. Das Gesamtgewicht eines Windows Tablets wird nicht mehr als 600 Gramm betragen.

    Die Android Tablets werden eine Displaygröße von voraussichtlich 10,1 Zoll haben. Der Arbeitsspeicher der Android Geräte wird voraussichtlich 4 GB betragen. Der Festplattenspeicher wird eine Kapazität von voraussichtlich 64 GB haben. Das Gesamtgewicht eines Android Tablets wird nicht mehr als 500 Gramm betragen.

    Die iPadOS Tablets werden eine Displaygröße von 10,2 Zoll und einen Speicher im Umfang von 32 GB aufweisen.

  • Es ist vorgesehen, dass die Betriebssysteme vorinstalliert sein werden. Darüber hinausgehende, schulspezifische Software-Konfigurationen können mit einem Gerätemanagement einfach ausgerollt werden.

  • Die Initiative sieht eine einheitliche Lösung für jede Schule vor. Die Geräte sollen die pädagogischen Anforderungen optimal unterstützen und eine spezifische Konfiguration aufweisen. Dies vereinfacht auch das Gerätemanagement am Schulstandort und erhöht die Sicherheit.

  • Ja, es wird die Möglichkeit der Nachbeschaffung geben. Sobald die Ausschreibung abgeschlossen ist, finden Sie dazu Details auf der Unterseite Die digitalen Endgeräte.

  • Je nachdem, wann feststeht, dass eine Schülerin oder ein Schüler eine Klasse wiederholen wird, kann entweder bereits im Juni oder im September die notwendige Anzahl an zusätzlichen Geräten nachbestellt werden. Diese werden dann eventuell etwas zeitverzögert geliefert. Nachbestellungen sind aber laufend möglich.

Endgeräte für Pädagoginnen und Pädagogen

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Kosten

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Schadensfall (Versicherung, Garantie und Haftung)

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Gerätemanagement

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  • Ein Gerätemanagement ist im Gesetz eindeutig und zwingend vorgegeben (siehe dazu §6 des SchDigiG). Dies kann durch ein MDM erfolgen. Das MDM dient einem sicheren und pädagogisch wirkungsvollen Einsatz der Geräte im Rahmen des Unterrichts und ist daher auch unbedingt erforderlich.

  • Die rechtliche Basis für den Einsatz eines Gerätemanagements bietet der §6 des SchDigiG. An folgenden Zielsetzungen wird aktuell im BMBWF gearbeitet:

    • Der Einsatz eines Gerätemanagements soll den Datenschutz und die Datensicherheit der Endgeräte gewährleisten und soll das Ausrollen von Software vereinfachen.
    • Alle Schüler/innengeräte, die im Rahmen des Projekts „Digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler“ ab dem SJ 2021/22 ausgegeben werden, sind mit der Inbetriebnahme am jeweiligen Schulstandort in ein Gerätemanagement eingebunden.
    • Alle Schulen, die sich ab dem SJ 2021/22 am Projekt „Digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler“ beteiligen, werden darin unterstützt, ein Gerätemanagementsystem einzurichten. Dazu wird es z.B. ein breites Schulungsangebot geben. Nähere Informationen zu dessen Ausgestaltung finden Sie hier.
  • Für das Gerätemanagement mit den Betriebssystemen Windows, iPadOS und Android ist aufgrund einer für den Bereich der Bundesschulen bestehenden Lizenzierung standardmäßig der Einsatz von Microsoft Intune vorgesehen. Für Chromebooks wird Google Workspace zum Einsatz kommen. In diesem Zusammenhang werden Standardkonfigurationen, Schulungs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen. Diese Angebote stellt der Bund auch anderen Schulerhaltern bereit, um das Gerätemanagement mit Microsoft Intune aufzusetzen. Voraussetzung ist aber eine bestehende Microsoft 365 A3 Lizenz, oder eine separate Microsoft Intune Lizenz.

    Die Moodle Hubs des NCoC eEducation begleiten die Einführung der beiden zur Verfügung gestellten Gerätemanagement Lösungen:

    Sollten Schulerhalter andere MDM-Lösungen präferieren, sind entsprechende Begleitmaßnahmen selbst sicherzustellen.

Digitalisierungskonzept

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  • Das Digitalisierungskonzept kann in einem freien Format erstellt und an die Bedürfnisse Ihres Schulstandortes angepasst werden. Es soll kein eigenständiges Dokument sein, sondern in den Schulentwicklungsplan integriert werden.

  • Auf unserer Unterseite Digitalisierungskonzept finden Sie verschiedene Materialien und Unterstützungsangebote, die bei der Entwicklung Ihres Digitalisierungskonzeptes helfen sollen:

    • Einführende Informationen, Tipps und Unterstützungsangebote zum Digitalisierungskonzept finden Sie im Kapitel 6 des Manuals.
    • Bei der Entwicklung Ihres standortspezifischen Digitalisierungskonzeptes unterstützt Sie die Bildungsdirektion gerne. Bitte wenden Sie sich im Falle von Fragen an Ihre/n zuständige/n Schulqualitätsmanager/in bzw. die pädagogische IT-Koordination der Bildungsdirektion.
    • Bildungsdirektionen bereiten aktuell Unterstützungsmaterialien, Checklisten und Leitfäden für die Erstellung von Digitalisierungskonzepten vor. Verfügbare Dokumente werden wir sukzessive hier verlinken.
    • Ein neuer Onlinekurs, der sogenannte digi.konzept MOOC knüpft an den bereits bekannten Distance Learning MOOC an und ist dazu gedacht, Sie bei der Entwicklung Ihres Digitalisierungskonzeptes mit grundlegenden Impulsen und Informationen zu unterstützen.
    • Nützen Sie auch die Angebote von eEducation. Die Qualitätsmatrix des NCoC berücksichtigt unterschiedliche Entwicklungsstufen, liefert Impulse und gibt Orientierung zu Entwicklungsfeldern.