Schriftzug FAQs auf Bild © Unsplash/Jesus Kiteque

FAQs

Kurzbeschreibung der Initiative

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  • Die österreichische Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen des 8 Punkte-Plans für den digitalen Unterricht ab dem Schuljahr 2021/22 die 5. Schulstufen mit digitalen Endgeräten auszustatten. Im Herbst 2021 werden zudem einmalig auch die 6. Schulstufen mit digitalen Endgeräten ausgestattet. Zweck der Initiative ist es, die pädagogischen und technischen Voraussetzungen für einen IT-gestützten Unterricht zu schaffen und Schülerinnen und Schülern zu gleichen Rahmenbedingungen den Zugang zu digitaler Bildung zu ermöglichen. Dies umfasst sowohl die Vermittlung digitaler Kompetenzen und das Erlernen eines richtigen Umgangs mit Notebooks und Tablets als auch den optimalen Einsatz dieser Geräte für bessere Lernchancen.

  • Teilnehmen können im Schuljahr 2021/22 Bundesschulen, Pflichtschulen und Privatschulen mit gesetzlich geregelter Schulartbezeichnung mit Klassen der 5. und 6. Schulstufe. Dies sind insbesondere AHS, Mittelschulen und Sonderschulen. Nähere Informationen dazu finden Sie im  Bundesgesetz zur Finanzierung der Digitalisierung des Schulunterrichts (SchDigiG) unter §1.

    Interessierte Schulen verpflichten sich in einer Absichtserklärung dazu, die Geräte pädagogisch sinnvoll im Unterricht einzusetzen und die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.

  • Die Beschaffung der Geräte erfolgt zentral über die Bundesbeschaffung GmbH (BBG). Eltern bzw. Erziehungsberechtigte haben einen Selbstkostenanteil von 25% des Gerätepreises zu tragen. Welcher Betrag dies konkret sein wird, hängt von den Geräten ab, die beschafft werden. Für finanziell weniger gut gestellte Eltern bzw. Erziehungsberechtigte besteht die Möglichkeit einer Befreiung vom Selbstkostenanteil. Informationen dazu finden Sie unter "1. Eltern & Erziehungsberechtigte" - "Was kostet mich als Elternteil die Anschaffung des Geräts?". Die private Nutzung der Geräte für schulische Zwecke - also z.B. für die Erledigung der Hausübungen, für Teamarbeit, zum Recherchieren und Üben - ist ausdrücklich erwünscht.

Sammlung von FAQs & Themen

1. Eltern & Erziehungsberechtigte

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  • Das Vorhaben erfordert umfassende Vorbereitungsarbeiten, wie z.B. eine rechtliche Regelung oder eine EU-weite Ausschreibung für die Gerätebestellung sowie die Vorbereitung der Schulen auf einen pädagogisch sinnvollen Einsatz der Geräte.

  • Im Zuge von in den vergangenen Jahren durchgeführten Projekten zum Einsatz mobiler Geräte wurde das pädagogische Potential von Notebooks und Tablets im Unterricht erprobt. Wissenschaftliche Begleituntersuchungen bestätigen positive Effekte in den Bereichen Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler, Individualisierung des Lernprozesses, Erreichen der Lernziele und Unterrichtsgestaltung. Die Technologien allein verbessern das Lehren und Lernen selbstverständlich noch nicht. Schlüsselfaktor sind kompetente Pädagoginnen und Pädagogen, die den sinnvollen und wirkungsvollen Technologieeinsatz in ihrem Fach integrieren und damit einen interessanten und abwechslungsreichen Unterricht gestalten. Sie setzen die Geräte reflektiert und anlassbezogen in ihrem Unterricht ein und verknüpfen unterschiedliche Medien, Methoden und Formate.

  • Nach derzeitigem Stand werden Notebooks und Tablets mit unterschiedlichen Betriebssystemen zur Auswahl stehen. Jede teilnehmende Schule kann aus dieser Auswahl den zu ihrem pädagogischen Konzept passenden Gerätetyp frei wählen. Aus heutiger Sicht werden im Zuge des Ausschreibungsverfahrens folgende Geräte angefragt:

    • Android Tablets
    • iPadOS Tablets
    • Chromebooks
    • Windows Notebooks
    • Windows Tablets (mit vollwertiger Betriebssystem-Lizenz)
    • Refurbished (gebrauchte) Notebooks (mit Windows Betriebssystem)

    Bitte beachten Sie, dass die tatsächliche Verfügbarkeit der jeweiligen Hardware-Betriebssystem-Kombination vom Ergebnis des Beschaffungsprozesses abhängig sein wird. Dies wird voraussichtlich im Frühjahr 2021 feststehen.

    Für das Schuljahr 2021/2022 ist der Auswahlprozess bereits abgeschlossen.

  • Das BMBWF möchte möglichst vielen Kindern den Zugang zu digitaler Bildung ermöglichen. Schüler/innen den reflektierten und vernünftigen Umgang mit digitalen Endgeräten wie Notebooks oder Tablets altersgerecht und zu gleichen Rahmenbedingungen näherzubringen, ist wesentlicher Bestandteil einer zukunftsorientierten Ausbildung. Daher wurde auch der IT-gestützte Unterricht schulrechtlich verankert (§14a SchUG).

    Wenn Sie sich für eine Schule entscheiden, die ihren Unterricht zur Gänze auf IT-gestützten Unterricht umgestellt hat (also mit allen Klassen an der Geräteinitiative teilnimmt), sieht das SchDigiG eine Ausstattung aller Schüler/innen mit digitalen Endgeräten vor.

    Sollten noch Zweifel bestehen, erkundigen Sie sich bei Ihrer Schule über das pädagogische Konzept des Standorts und lassen Sie sich den geplanten Geräteeinsatz erklären.

  • Die Lieferung der Geräte erfolgt direkt an den Schulstandort. Das Gerät geht in das Eigentum der Schülerin bzw. des Schülers über.

  • Die in digitalen Klassen zum Einsatz kommenden Geräte sollen die pädagogischen Anforderungen optimal unterstützen und dafür eine spezifische Spezifikation und einheitliche Konfiguration aufweisen. Dies vereinfacht auch das Geräte-Management am Schulstandort und erhöht die IT-Sicherheit des Schulnetzwerks.

  • Das BMBWF arbeitet derzeit intensiv daran, die Bedingungen an Bundesschulen, die noch nicht optimale Rahmenbedingungen für die Teilnahme an der Geräte-Initiative aufweisen, zu verbessern. Eine ausreichende Internetverbindung ist, sofern noch nicht vorhanden, durch den jeweiligen Schulerhalter bis zum Start der Initiative an den teilnehmenden Schulen jedenfalls herzustellen, um die Geräte sinnvoll im Unterricht nutzen zu können.

    Das Förderprogramm Breitband Austria Connect unterstützt Schulerhalter dabei, die notwendige Infrastruktur am Schulstandort herzustellen. Genaue Details zu den Förderkriterien, Anleitungen zur Erstellung des Antrages sowie zahlreiche weitere Informationen und Downloads finden Sie hier.

    Die private Nutzung der Endgeräte betreffend verweisen wir auf die Statistik Austria. Demnach verfügen 98 % der Haushalte mit schulpflichtigen Kindern über Internet zu Hause.

  • Mit der Anmeldung zur Teilnahme an der Initiative sprechen Schulen das Commitment aus, die Geräte pädagogisch sinnvoll im Unterricht einzusetzen und die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Sie werden dabei durch begleitende Informations-, Vernetzungs- und Weiterbildungsangebote unterstützt. Mit der Ausrollung digitaler Endgeräte in der Sekundarstufe I werden die Voraussetzungen für einen IT-gestützten Unterricht für alle Schüler/innen in der Sekundarstufe I geschaffen und digitale Bildung in die Schulentwicklung an den Standorten integriert. Darauf aufbauend erfolgt ein qualitatives Monitoring im Bildungssystem.

  • Für Eltern und Erziehungsberechtigte ist ein einmaliger Selbstkostenanteil für die private Nutzung von 25% des Gerätepreises zu tragen. Die Höhe des Gerätepreises kann erst nach dem Beschaffungsprozess bekanntgegeben werden. Die Abwicklung der Bezahlung befindet sich gerade in Ausarbeitung.

    Unter bestimmten Bedingungen ist ein Erlass des Eigenanteils vorgesehen. Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern können unter bestimmten Voraussetzungen (Erlassgründe) einen Antrag auf Befreiung vom Selbstbehalt stellen. Folgende Erlassgründe sind vorgesehen:

    • Wenn für ein im gleichen Haushalt lebendes Geschwisterkind im vorangegangenen Schuljahr eine Beihilfe1 bezogen wurde, oder
    • wenn die Schülerin oder der Schüler in einem Haushalt lebt, in welchem die Mindestsicherung, eine Ausgleichszulage2 oder Notstandshilfe3 bezogen wird, oder
    • wenn für den Haushalt eine Befreiung von den Rundfunkgebühren4 vorliegt.

    Erziehungsberechtige, die einen Antrag auf Erlass stellen, müssen auf elektronischem Wege ein amtliches Dokument (einen Bescheid) einbringen, das den Bezug einer der oben genannten Leistungen bestätigt. Nähere Informationen zum Selbstbehalt, der Zahlung und zur Antragstellung auf Befreiung werden laufend ergänzt.

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    1. Folgende Beihilfen gelten als Erlassgrund: Beihilfen gemäß § 9 oder § 11 des Schülerbeihilfengesetzes 1985 oder § 1 des Studienförderungsgesetzes 1992

    2. Ausgleichszulage gemäß § 292, 293 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) §§ 149, 150 Gewerbliches Sozialversicherungsgesetz (GSVG) oder §§ 140, 141 Bauern-Sozialversicherungsgesetz (BSVG)

    3. Notstandshilfe gemäß § 33 Arbeitslosenversicherung 1977

    4. Befreiung von Gebühren gemäß § 3 Abs. 5 Rundfunkgebührengesetz, BGBl I 159/1999

  • Die Themen Garantie und IT-Dienstleistungen zur Problembehebung befinden sich gerade in Ausarbeitung. Es wird diesbezüglich Unterstützungsleistungen für die Schulen geben. Detaillierte Informationen dazu folgen.

  • Es ist ein Versicherungsangebot in Vorbereitung, welches Erziehungsberechtigte eigenverantwortlich in Anspruch nehmen können. Dieses wird die gängigen Schadensfälle abdecken. Genauere Informationen dazu folgen.

  • Rechtlich gesehen sind bezüglich Datenschutz in Schulen hohe Standards gewährleistet:

    • Es wurde eine neue gesetzliche Grundlage zum IKT-gestützten Unterricht in § 14a SchUG geschaffen und ein verstärktes Augenmerk auf Datenschutz in § 4 BilDokG 2020 gelegt.
    • In Anlage 2 des Bildungsdokumentationsgesetzes 2021 (BilDokG) wird eine gesetzliche Grundlage für die Datenverarbeitung im Distance Learning und der Verwaltung von Schülerendgeräten erarbeitet.
    • Eine Verordnung zur Datensicherheit in der Schul-IT, die insbesondere technische und organisatorische Maßnahmen deckt, ist in Ausarbeitung.
    • Nähere Informationen zur gesetzlichen Gewährleistung von Datenschutz in Schulen sind auf folgender Website einsehbar: Datenschutz in Schulen

    Konkret wird durch diese Regelungen Folgendes gewährleistet sein:

    • Geprüfte Cloud-Dienste werden nur dann verwendet, wenn spezielle Datenschutzgarantien für den Bildungsbereich abgegeben wurden.
    • Lehrer/innen dürfen nur in der konkreten Unterrichtssituation auf Schüler/innen-Geräte zur Unterstützung der teilnehmenden Schüler/innen bzw. zur Gewährleistung der pädagogischen Unterrichtsziele zugreifen. Dieser Zugriff ist den jeweiligen Schüler/innen deutlich anzuzeigen. (Fernverwaltung gem. § 6 Abs SchDigiG)
    • Ein Mobile Device Management (MDM) ist zum Schutz der Schüler/innen-Daten am Schulstandort und der IT-Sicherheit im Schulnetz erforderlich und gewährleistet aktuelle Softwarekomponenten, wie etwa Virenschutz am Endgerät.
  • Das Gerät geht ins Eigentum der Schüler/innen über und soll privat auf jeden Fall genutzt werden.

    Es ist gesetzlich garantiert, dass die Schule außerhalb der Unterrichtszeit in keinster Weise auf die Geräte zugreifen darf. Der Fernzugriff auf die Geräte ist Lehrpersonen gemäß § 6 Abs. 2 SchDigiG ausschließlich im Unterrichtskontext (während der Unterrichtszeit) erlaubt.

    Ein allfälliger Missbrauch seitens eines Lehrenden oder der Schulleitung wäre strafrechtlich als Amtsmissbrauch zu qualifizieren und ist damit deutlich strenger sanktioniert als etwa eine gleichartige Datenschutzverletzung im privaten Arbeitsverhältnis.

  • Ein Gerätemanagement ist eine Software, die dazu dient, eine große Anzahl an Endgeräten zu verwalten.

    Wesentliche Funktionen sind zum Beispiel:

    • die Zuweisung von Nutzerinnen und Nutzern zu Gruppen, welche die Rechte einzelner Nutzer/innen regeln,
    • die Einhaltung von einheitlichen Sicherheitsrichtlinien im Schulnetz wie z.B. die Gewährleistung von Datenschutz,
    • das automatische und regelmäßige Einspielen von Sicherheitsupdates und Software-Lösungen,
    • die automatische Installation und Aktualisierung von Antivirus Programmen,
    • die Möglichkeit, die Geräte zurückzusetzen (z.B. um Daten von Schüler/innen bei Verlust des Gerätes zu schützen).

2. Pädagoginnen und Pädagogen

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3. Schulen & Schulerhalter

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  • Das BMBWF stellt den Schulstandorten Informationen über die zur Auswahl stehenden Optionen rechtzeitig zur Verfügung. Experten-Schulen aus dem Netzwerk eEducation Austria können mit ihren gewonnen Erfahrungen beratend unterstützen. Eine darüberhinausgehende und ggf. erforderliche Beratung der Schulen wird derzeit koordiniert.

  • Grundlage für die Teilnahme an der Initiative ist die Bestätigung des Letters of Intent, der Entwicklungsbereiche für eine erfolgreiche Nutzung digitaler Endgeräte für das Lehren und Lernen aufzeigt. Mit der Zustimmung zu dieser niederschwelligen Absichtserklärung bestätigt die Schule, dass sie wesentliche Aktivitäten unternehmen wird, um ihre Digitalisierung voranzutreiben und die getätigten Investitionen sinnvoll einzusetzen. Dabei sollen Freiräume und Kreativität ermöglicht und unnötige Formalitäten vermieden werden.

    Der Prozess des Anmeldeverfahrens zur Geräte-Initiative “Digitales Lernen” für Schulen wird über eine einfache IT-Applikation abgewickelt. Jede Schule erhält ihre individuellen Zugangsdaten und den Link zur Anmeldeapplikation in einem vom System automatisiert versandten E-Mail (Absender: digitaleslernen@bmbwf.gv.at).

    Der Anmeldeprozess für das Schuljahr 2021/22 ist abgeschlossen.

  • Im Zuge der Entscheidungsfindung zur Teilnahme an der Initiative müssen die Schulpartner gemäß den gesetzlichen Bestimmungen eingebunden werden. Zudem müssen Pflichtschulen vor ihrer Anmeldung eine Abstimmung mit ihrem Schulerhalter in Bezug auf die infrastrukturellen Rahmenbedingungen vornehmen.

  • Nach derzeitigem Stand werden Notebooks und Tablets zur Auswahl stehen, die die gängigen Betriebssysteme abdecken (iPadOS, Android, Windows). Aus heutiger Sicht werden im Zuge des Ausschreibungsverfahrens somit folgende Geräte angefragt:

    • Android Tablets
    • iPadOS Tablets
    • Chromebooks
    • Windows Notebooks
    • Windows Tablets (mit vollwertiger Betriebssystem-Lizenz)
    • Refurbished (gebrauchte) Notebooks (mit Windows Betriebssystem)

    Bitte beachten Sie, dass die tatsächliche Verfügbarkeit der jeweiligen Hardware-Betriebssystem-Kombination vom Ergebnis des Beschaffungsprozesses abhängig sein wird. Dies wird voraussichtlich im Frühjahr 2021 feststehen.

  • Wie werden die Notebooks aussehen?

    Die Notebooks werden voraussichtlich eine Displaygröße von 13,3 Zoll haben. Der Arbeitsspeicher wird zumindest 8 GB betragen, der Festplattenspeicher eine Kapazität von 240 GB aufweisen. Das Gesamtgewicht eines Gerätes wird nicht mehr als 1,7 Kilo betragen.

    Wie werden die Chromebooks aussehen?

    Es wird sich um Chromebooks in einem Convertible Format handeln. Eine Tastatur ist fix mit dem Gerät verbunden, der Bildschirm verfügt über eine Touch-Funktion und kann umgeklappt werden. Das Display wird voraussichtlich 11,6 Zoll groß sein. Der Arbeitsspeicher wird zumindest 8 GB betragen. Der Festplattenspeicher wird voraussichtlich eine Kapazität von 64 GB haben. Das Gesamtgewicht eines Gerätes wird nicht mehr als 1,7 Kilo betragen. Bei den Chromebooks wird ein Eingabestift als Zubehör enthalten sein.

    Wie werden die Tablets aussehen?

    Bei allen Tablets werden ein Eingabestift und eine Tastatur als Zubehör enthalten sein.

    Die Windows Tablets werden voraussichtlich eine Displaygröße von 10,1 Zoll haben. Der Arbeitsspeicher der Windows Geräte wird voraussichtlich 8 GB betragen. Der Festplattenspeicher wird voraussichtlich eine Kapazität von 128 GB haben. Das Gesamtgewicht eines Windows Tablets wird nicht mehr als 600 Gramm betragen.

    Die Android Tablets werden eine Displaygröße von voraussichtlich 10,1 Zoll haben. Der Arbeitsspeicher der Android Geräte wird voraussichtlich 4 GB betragen. Der Festplattenspeicher wird eine Kapazität von voraussichtlich 64 GB haben. Das Gesamtgewicht eines Android Tablets wird nicht mehr als 500 Gramm betragen.

    Die iPadOS Tablets werden eine Displaygröße von 10,2 Zoll und einen Speicher im Umfang von 32 GB aufweisen.

  • Es ist vorgesehen, dass die Betriebssysteme vorinstalliert sein werden. Darüber hinausgehende, schulspezifische Software-Konfigurationen können mit dem Geräte-Management einfach ausgerollt werden.

  • Alle Gerätepreise werden in einem ähnlichen Preissegment liegen. Die konkreten Preise ergeben sich aus dem Beschaffungsprozess.

  • Die Initiative sieht eine einheitliche Lösung für jede Schule vor. Die Geräte sollen die pädagogischen Anforderungen optimal unterstützen und eine spezifische Konfiguration aufweisen. Dies vereinfacht auch das Geräte-Management am Schulstandort und erhöht die Sicherheit.

  • Zunächst ist es essenziell, Erziehungsberechtigte auf den Mehrwert der Initiative aufmerksam zu machen: 

    • So ist es in der heutigen Zeit wichtig, Schülerinnen und Schülern den reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Endgeräten altersgerecht näherzubringen. Dies ist wesentlicher Bestandteil einer zukunftsorientierten Ausbildung. 
    • Mit der Initiative wird angestrebt, möglichst vielen Kindern zu den gleichen Rahmenbedingungen den Zugang zu digitaler Bildung zu ermöglichen. 
    • Bitte stellen Sie den Erziehungsberechtigten außerdem Ihr pädagogisches Konzept vor und erklären Sie, wieso Sie als Standort an der Initiative teilnehmen und in Ihrer Schulentwicklung einen Fokus auf IT-gestützten Unterricht setzen.

    Aus rechtlicher Sicht gilt ein derartiges digitales Endgerät (Hardware und Software) als „Arbeitsmittel“ für den Unterricht (§ 5 Abs. 2 Z. 1 SchOG; § 14 Abs. 5 SchUG). Die Schule hat die Möglichkeit, dieses Arbeitsmittel festzulegen.

  • Die in digitalen Klassen zum Einsatz kommenden Geräte sollen die pädagogischen Anforderungen optimal unterstützen und dafür eine einheitliche Konfiguration aufweisen. Dies vereinfacht auch das Geräte-Management am Schulstandort und erhöht die IT-Sicherheit des Schulnetzwerks. 

    Die rechtliche Grundlage der Geräteinitiative (SchDigiG) sieht grundsätzlich die Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler teilnehmender Klassen mit dem angebotenen Gerät vor. 

  • Ein Gerätemanagement ist im Gesetz eindeutig und zwingend vorgegeben (siehe dazu §6 des SchDigiG). Dies kann durch ein MDM erfolgen. Das MDM dient einem sicheren und pädagogisch wirkungsvollen Einsatz der Geräte im Rahmen des Unterrichts und ist daher auch unbedingt erforderlich.

  • Die rechtliche Basis für den Einsatz eines Gerätemanagements bietet der §6 des SchDigiG. An folgenden Zielsetzungen wird aktuell im BMBWF gearbeitet:

    • Der Einsatz eines Gerätemanagements soll den Datenschutz und die Datensicherheit der Endgeräte gewährleisten und soll das Ausrollen von Software vereinfachen.
    • Alle Schüler/innengeräte, die im Rahmen des Projekts „Digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler“ ab dem SJ 2021/22 ausgegeben werden, sind mit der Inbetriebnahme am jeweiligen Schulstandort in ein Gerätemanagement eingebunden.
    • Alle Schulen, die sich ab dem SJ 2021/22 am Projekt „Digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler“ beteiligen, werden darin unterstützt, ein Gerätemanagementsystem einzurichten. Dazu wird es z.B. ein breites Schulungsangebot geben. Nähere Informationen zu dessen Ausgestaltung finden Sie hier.
  • Für das Management von Geräten mit den Betriebssystemen Windows, iPadOS und Android ist aufgrund einer für den Bereich der Bundesschulen bestehenden Lizenzierung standardmäßig der Einsatz von Microsoft Intune vorgesehen. Für Chromebooks wird Google Workspace zum Einsatz kommen. In diesem Zusammenhang werden Standardkonfigurationen, Schulungs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen. Diese Angebote stellt der Bund auch anderen Schulerhaltern bereit, um das Gerätemanagement mit Microsoft Intune aufzusetzen. Voraussetzung ist aber eine bestehende Office 365 A3 Lizenz, oder eine separate Microsoft Intune Lizenz.

    Sollten Schulerhalter andere MDM-Lösungen präferieren, sind entsprechende Begleitmaßnahmen selbst sicherzustellen.

  • Ja, das ist vereinbar.

    Die digitalen Endgeräte gemäß SchDigiG gelten als „Arbeitsmittel“ für den Unterricht (§ 5 Abs. 2 Z. 1 SchOG; § 14 Abs. 5 SchUG). Die Anschaffung von Arbeitsmitteln durch Erziehungsberechtigte ist grundsätzlich von der Schulgeldfreiheit gemäß § 5 Abs. 2 Z. 1 SchOG ausgenommen.

  • Für die Einrichtung der notwendigen IT-Infrastruktur am Schulstandort ist jedenfalls der Schulerhalter in Abstimmung mit dem jeweiligen Schulstandort verantwortlich.

  • Die digitalen Endgeräte können das ihnen zugeschriebene Potential für das Lernen nur dann voll entfalten, wenn die teilnehmenden Schulen über eine IT-Basis-Infrastruktur verfügen. Dazu zählt ein Breitbandanschluss samt entsprechender Inhouse-Verkabelung, WLAN/LAN-Kapazitäten in den für die teilnehmenden Klassen vorgesehenen Unterrichtsräumen, eine ausreichende Internet-Bandbreite, eine laufende Wartung und Instandhaltung dieser IT-Basis-Infrastruktur sowie in einem bestimmten Ausmaß auch Lademöglichkeiten für Geräte.

    Die Details dazu sind in der Checkliste im Manual (641KB) der Geräteinitiative zusammengefasst.

  • Das Förderprogramm „Breitband Austria Connect“ fördert im Rahmen der Breitbandstrategie 2030 des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus die Anbindung von Pflichtschulen an das Glasfasernetz. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

  • Der Auslieferungszeitpunkt hängt vom Ergebnis des aktuell noch laufenden Beschaffungsverfahren sowie von der termingerechten Produktion der Endgeräte ab. Sobald Termine in Aussicht gestellt werden können, werden wir diese bekanntgeben.

    Generell ist nicht vorgesehen, dass die Geräte bereits in der schulfreien Zeit an die Schulen geliefert werden. Aus logistischen Gründen ist für die Auslieferung ein Zeitraum von fünf Wochen vorgesehen, d.h. von der Belieferung des ersten Schulstandortes bis zur Belieferung des letzten ist ein Zeitraum von mindestens fünf Wochen einzuberechnen.

  • Ja, die wird es geben. Details werden bekanntgegeben, wenn die Ausschreibung abgeschlossen ist.

  • Je nachdem, wann feststeht, dass eine Schülerin oder ein Schüler eine Klasse wiederholen wird, kann entweder bereits im Juni oder im September die notwendige Anzahl an zusätzlichen Geräten nachbestellt werden. Diese werden dann eventuell etwas zeitverzögert geliefert. Nachbestellungen sind aber laufend möglich.

  • Schadensfälle werden direkt zwischen Eigentümer (bei Schüler/innen-Geräten sind das die Erziehungsberechtigten) und Lieferanten der Geräte abgewickelt.

    Nähere Informationen zum Prozedere werden nach Abschluss des Beschaffungsprozesses und Feststehen der jeweiligen Lieferanten bekanntgegeben. Die Geräte sollen eine vierjährige Garantiedauer aufweisen.

  • Bitte wenden Sie sich bei Anfragen der Erziehungsberechtigten, die Sie an Ihrem Schulstandort nicht beantworten können, an . Wir unterstützen Sie gerne bei der Kommunikation dieser Initiative.

  • Das Digitalisierungskonzept kann in einem freien Format erstellt und an die Bedürfnisse Ihres Schulstandortes angepasst werden. Es soll kein eigenständiges Dokument sein, sondern in den Schulentwicklungsplan integriert werden.

  • Hier finden Sie verschiedene Materialien und Unterstützungsangebote, die bei der Entwicklung Ihres Digitalisierungskonzeptes helfen sollen:

    • Einführende Informationen, Tipps und Unterstützungsangebote zum Digitalisierungskonzept finden Sie im Kapitel 6 des Manuals.
    • Bei der Entwicklung Ihres standortspezifischen Digitalisierungskonzeptes unterstützt Sie die Bildungsdirektion gerne. Bitte wenden Sie sich im Falle von Fragen an Ihre/n zuständige/n Schulqualitätsmanager/in bzw. die pädagogische IT-Koordination der Bildungsdirektion. Die Integration des Digitalisierungskonzepts in das Qualitätsmanagement der Schulen stellt einen Schwerpunkt des diesjährigen Schulaufsichtskongresses dar.
    • Bildungsdirektionen bereiten aktuell Unterstützungsmaterialien, Checklisten und Leitfäden für die Erstellung von Digitalisierungskonzepten vor. Verfügbare Dokumente werden wir sukzessive hier verlinken.
    • Ein neuer Onlinekurs, der sogenannte Digikonzept MOOC, wird derzeit entwickelt und Mitte April über die Virtuelle Pädagogische Hochschule zur Verfügung stehen. Dieser knüpft an den bereits bekannten Distance Learning MOOC an und ist dazu gedacht, Sie bei der Entwicklung Ihres Digitalisierungskonzeptes mit grundlegenden Impulsen und Informationen zu unterstützen.
    • Nützen Sie auch die Angebote von eEducation. Die Qualitätsmatrix des NCoC berücksichtigt unterschiedliche Entwicklungsstufen, liefert Impulse und gibt Orientierung zu Entwicklungsfeldern.
    • Unser Webinar „Digitales Lernen gefragt?“ wird das „Digitalisierungskonzept“ in den Fokus rücken. Sie können sich hier dazu anmelden.
    • Bei allgemeinen Fragen zum Digitalisierungskonzept schreiben Sie gerne an !