Häufig gestellte Fragen

Teilnahme an der Initiative Digitales Lernen

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  • Grundlage für die Teilnahme an der Initiative ist die Bestätigung des Letters of Intent, der Entwicklungsbereiche für eine erfolgreiche Nutzung digitaler Geräte für das Lehren und Lernen aufzeigt. Mit der Zustimmung zu dieser niederschwelligen Absichtserklärung bestätigt die Schule, dass sie wesentliche Aktivitäten unternehmen wird, um ihre Digitalisierung voranzutreiben und die getätigten Investitionen sinnvoll einzusetzen. Dabei sollen Freiräume und Kreativität ermöglicht und unnötige Formalitäten vermieden werden.

    Der Prozess des Anmeldeverfahrens zur Geräteinitiative “Digitales Lernen” für Schulen wird über eine IT-Applikation abgewickelt("Applikation für die Verwaltung der Geräteinitiative „Digitales Lernen“). Teilnahmeberechtigte Schulen wurden über den Anmeldeprozess via E-Mail informiert.

    Sollten Schulen sich im Schuljahr 2022/23 bereits zum zweiten Mal zur Geräteinitiative anmelden, ist eine Unterfertigung des „Letter of Intent“ nicht erneut erforderlich!

  • Zunächst ist es essenziell, Erziehungsberechtigte auf den Mehrwert der Initiative aufmerksam zu machen: 

    • So ist es in der heutigen Zeit wichtig, Schülerinnen und Schülern den reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Endgeräten altersgerecht näherzubringen. Dies ist wesentlicher Bestandteil einer zukunftsorientierten Ausbildung. 
    • Mit der Initiative wird angestrebt, möglichst vielen Kindern zu den gleichen Rahmenbedingungen den Zugang zu digitaler Bildung zu ermöglichen. 
    • Bitte stellen Sie den Erziehungsberechtigten außerdem Ihr pädagogisches Konzept vor und erklären Sie, wieso Sie als Standort an der Initiative teilnehmen und in Ihrer Schulentwicklung einen Fokus auf IT-gestützten Unterricht setzen.

    Aus rechtlicher Sicht gilt ein derartiges digitales Gerät (Hardware und Software) als „Arbeitsmittel“ für den Unterricht (§ 5 Abs. 2 Z. 1 SchOG; § 14 Abs. 5 SchUG). Die Schule hat die Möglichkeit, dieses Arbeitsmittel festzulegen.

  • Im Zuge der Entscheidungsfindung zur Teilnahme an der Initiative müssen die Schulpartner gemäß den gesetzlichen Bestimmungen eingebunden werden. Zudem müssen Pflichtschulen vor ihrer Anmeldung eine Abstimmung mit ihrem Schulerhalter in Bezug auf die infrastrukturellen Rahmenbedingungen vornehmen. 

    Für die Teilnahme im Schuljahr 2022/23 tauschen sich Schulen mit der Schulgemeinschaft darüber aus, mit wie vielen Klassen der 5. Schulstufe sie im nächsten Jahr an der Geräteinitiative teilnehmen möchten. Nähere Informationen siehe: OeAD "Digitales Lernen" 2022/23 (PDF, 964 KB) Seite 2. 

Digitalisierungskonzept

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  • Das Digitalisierungskonzept kann in einem freien Format erstellt und an die Bedürfnisse Ihres Schulstandortes angepasst werden. Es soll kein eigenständiges Dokument sein, sondern in den Schulentwicklungsplan integriert werden.

  • Auf unserer Unterseite Digitalisierungskonzept finden Sie verschiedene Materialien und Unterstützungsangebote, die bei der Entwicklung Ihres Digitalisierungskonzeptes helfen sollen:

    • Einführende Informationen, Tipps und Unterstützungsangebote zum Digitalisierungskonzept finden Sie hier.
    • Bei der Entwicklung Ihres standortspezifischen Digitalisierungskonzeptes unterstützt Sie die Bildungsdirektion gerne. Bitte wenden Sie sich im Falle von Fragen an Ihre/n zuständige/n Schulqualitätsmanager/in bzw. die pädagogische IT-Koordination der Bildungsdirektion.
    • Ein Onlinekurs, der sogenannte digi.konzept MOOC knüpft an den bereits bekannten Distance Learning MOOC an und ist dazu gedacht, Sie bei der Entwicklung Ihres Digitalisierungskonzeptes mit grundlegenden Impulsen und Informationen zu unterstützen.
    • Nützen Sie auch die Angebote von eEducation. Die Qualitätsmatrix des NCoC berücksichtigt unterschiedliche Entwicklungsstufen, liefert Impulse und gibt Orientierung zu Entwicklungsfeldern.

Die digitalen Geräte: Anschaffung, Typ, Zubehör, Software, Nachbestellung ...

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Geräte für Pädagoginnen und Pädagogen

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Kosten

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Schadensfall (Versicherung, Garantie und Haftung)

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  • Schadensfälle werden direkt zwischen Eigentümer (bei Schüler/innen-Geräten sind das die Erziehungsberechtigten) und Lieferanten der Geräte abgewickelt. Die Geräte werden mit einer vierjährigen Garantiedauer ausgeliefert.

    Wichtig: Die Schule hat keine Pflichten oder Aufgaben bei Garantiefällen von Schüler/innen-Geräten. Eine Abwicklung von Schadensfällen erfolgt zwischen den Erziehungsberechtigten und Lieferanten. Schadensfälle sind vom Lieferanten innerhalb von 7 Werktagen zu beheben. Zur Absicherung in Bezug auf spezielle Gefahren wie z.B. Diebstahl oder Beschädigung durch Dritte wird Erziehungsberechtigten der Abschluss einer Versicherung empfohlen.

    Sollte bei Lehrendengeräten ein Garantie- oder sonstiger Schadensfall auftreten, können ebenso die Garantieportale der Lieferanten genutzt werden. Nähere Informationen finden Sie hier.

     

Gerätemanagement (MDM)

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  • Ja, in Gerätemanagement ist im Gesetz eindeutig und zwingend vorgegeben (siehe dazu §6 des SchDigiG). Dies kann durch ein MDM erfolgen. Das MDM dient einem sicheren und pädagogisch wirkungsvollen Einsatz der Geräte im Rahmen des Unterrichts und ist daher auch unbedingt erforderlich.

  • Die rechtliche Basis für den Einsatz eines Gerätemanagements bietet der §6 des SchDigiG. An folgenden Zielsetzungen wird aktuell im BMBWF gearbeitet:

    • Der Einsatz eines Gerätemanagements soll den Datenschutz und die Datensicherheit der Endgeräte gewährleisten und soll das Ausrollen von Software vereinfachen.
    • Alle Schüler/innengeräte, die im Rahmen des Projekts „Digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler“ ab dem SJ 2021/22 ausgegeben werden, sind mit der Inbetriebnahme am jeweiligen Schulstandort in ein Gerätemanagement eingebunden.
    • Alle Schulen, die sich ab dem SJ 2021/22 am Projekt „Digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler“ beteiligen, werden darin unterstützt, ein Gerätemanagementsystem einzurichten. Dazu gibt es laufend Schulungen und Webinare.

    Nähere Informationen finden Sie auf der Unterseite Gerätemanagement (MDM).

  • Für das Gerätemanagement mit den Betriebssystemen Windows, iPadOS und Android ist aufgrund einer für den Bereich der Bundesschulen bestehenden Lizenzierung standardmäßig der Einsatz von Microsoft Intune vorgesehen. Für Chromebooks wird Google Workspace zum Einsatz kommen. In diesem Zusammenhang stehen Standardkonfigurationen, Schulungs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung. Diese Angebote stellt der Bund auch anderen Schulerhaltern bereit, um das Gerätemanagement mit Microsoft Intune aufzusetzen. Voraussetzung ist aber eine bestehende Microsoft 365 A3 Lizenz, oder eine separate Microsoft Intune Lizenz. Die Moodle Hubs des NCoC eEducation begleiten die Einführung der beiden zur Verfügung gestellten Gerätemanagement Lösungen:

    Sollten Schulerhalter andere MDM-Lösungen präferieren, sind entsprechende Begleitmaßnahmen selbst sicherzustellen.

  • Ein Classroom Management ist eine Software, die der erweiterten Kontrolle der digitalen Endgeräte durch die Lehrpersonen dient. Sie unterstützt Lehrpersonen dabei im Blick zu behalten, was Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer mit ihren digitalen Endgeräten tun. Mit einigen Software-Lösungen kann man z.B. die gewünschten Applikationen auf den Geräten der Kinder öffnen oder auch nicht gewünschte Applikationen sperren. Eine solche Software kann im Rahmen der Geräteinitiative zum Einsatz kommen, muss aber nicht verwendet werden.

    Vom Classroom Management zu unterscheiden ist das Mobile Device Management (Gerätemanagement), welches verbindlich vorgesehen ist und dazu dient, die digitalen Geräte der Schüler/innen zentral zu verwalten und die Umsetzung des Digitalisierungskonzepts zu unterstützen, also z.B. Software für den Unterricht zur Verfügung zu stellen, regelmäßige Sicherheitsupdates durchzuführen, und ähnliches.

    Nähere Informationen zum Gerätemanagement finden Sie hier!

    Die Gerätemanagementsysteme Microsoft Intune und Google Workspace for Education, deren Einsatz vom BMBWF unterstützt wird, sind Gerätemanagement Lösungen. Eine Classroom Management Lösung ist nicht automatisch inkludiert, sondern müsste (wenn gewünscht) separat von der Schule organisiert werden.

  • Zur Unterstützung der mit dem Gerätemanagement beauftragten Personen wurde vom BMBWF ein fachspezifischer Support für MDM-Admins eingerichtet. Diese Plattform steht nur registrierten Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung und bietet Unterstützung bei fachlichen Fragen zur Konfiguration und dem laufenden Betrieb der MDM-Lösungen MS Intune for Education und Google Workspace for Education.

    Dieser Support steht folgenden Zielgruppen zur Verfügung:

    • IT-Systembetreuerinnen und -betreuern
    • IT-Kustodinnen und -kustoden
    • IT-Regionalbetreuerinnen und -betreuern

    Diese können sich auf der Support-Plattform ab sofort registrieren und Supportfälle einmelden. Bitte beachten Sie, dass diese Plattform nur registrierten Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung steht.

Applikation zur Verwaltung der Geräteinitiative & Dokumentation

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