Häufig gestellte Fragen

Die digitalen Geräte

expand allcollapse all
  • Es stehen Notebooks und Tablets mit unterschiedlichen Betriebssystemen zur Auswahl. Jede teilnehmende Schule kann aus dieser Auswahl den zu ihrem pädagogischen Konzept passenden Gerätetyp frei wählen. Im Zuge des Ausschreibungsverfahrens wurden folgende Geräte angefragt:

    • Android Tablets
    • iPadOS Tablets
    • Chromebooks
    • Windows Notebooks
    • Windows Tablets (mit vollwertiger Betriebssystem-Lizenz)
    • Refurbished (gebrauchte) Notebooks (mit Windows Betriebssystem)

    Bitte beachten Sie, dass die tatsächliche Verfügbarkeit der jeweiligen Hardware-Betriebssystem-Kombination vom Ergebnis des Beschaffungsprozesses abhängig ist.

    Nähere Informationen zu den Geräten finden Sie unter Die digitalen Endgeräte.

    Für das Schuljahr 2021/2022 ist der Auswahlprozess bereits abgeschlossen.

  • Die in digitalen Klassen zum Einsatz kommenden Geräte sollen die pädagogischen Anforderungen optimal unterstützen und dafür eine spezifische Spezifikation und einheitliche Konfiguration aufweisen. Dies vereinfacht auch das Gerätemanagement am Schulstandort und erhöht die IT-Sicherheit des Schulnetzwerks. Die rechtliche Grundlage der Geräteinitiative (SchDigiG) sieht daher grundsätzlich die Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler teilnehmender Klassen mit dem angebotenen Gerät vor.

    Sollten Schüler/innen bereits ein digitales Gerät besitzen und dieses in der Schule verwenden wollen, ist dies unter gewissen Umständen möglich. Für die Verwendung von Eigengeräten ist ein formaler Prozess vorgesehen.

    Nähere Informationen zu diesem Prozess finden Sie unter Verwendung von Eigengeräten.

     

  • Die Lieferung der Geräte erfolgt direkt an den Schulstandort. Das Gerät geht in das Eigentum der Schülerin bzw. des Schülers über.

  • Das BMBWF möchte möglichst vielen Kindern den Zugang zu digitaler Bildung ermöglichen. Schüler/innen den reflektierten und vernünftigen Umgang mit digitalen Endgeräten wie Notebooks oder Tablets altersgerecht und zu gleichen Rahmenbedingungen näherzubringen, ist wesentlicher Bestandteil einer zukunftsorientierten Ausbildung. Daher wurde auch der IT-gestützte Unterricht schulrechtlich verankert (§14a SchUG).

    Wenn Sie sich für eine Schule entscheiden, die ihren Unterricht zur Gänze auf IT-gestützten Unterricht umgestellt hat (also mit allen Klassen an der Geräteinitiative teilnimmt), sieht das Bundesgesetz zur Finanzierung der Digitalisierung des Schulunterrichts (SchDigiG) eine Ausstattung aller Schüler/innen mit digitalen Endgeräten vor.

    Sollten noch Zweifel bestehen, erkundigen Sie sich bei Ihrer Schule über das pädagogische Konzept des Standorts und lassen Sie sich den geplanten Geräteeinsatz erklären.

Verwendung der Geräte in der Schule und zuhause

expand allcollapse all
  • Mit der Anmeldung zur Teilnahme an der Initiative sprechen Schulen das Commitment aus, die Geräte pädagogisch sinnvoll im Unterricht einzusetzen und die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Sie werden dabei durch begleitende Informations-, Vernetzungs- und Weiterbildungsangebote unterstützt. Mit der Ausrollung digitaler Endgeräte in der Sekundarstufe I werden die Voraussetzungen für einen IT-gestützten Unterricht für alle Schüler/innen in der Sekundarstufe I geschaffen und digitale Bildung in die Schulentwicklung an den Standorten integriert. Darauf aufbauend erfolgt ein qualitatives Monitoring im Bildungssystem.

  • Das BMBWF arbeitet derzeit intensiv daran, die Bedingungen an Bundesschulen, die noch nicht optimale Rahmenbedingungen für die Teilnahme an der Geräte-Initiative aufweisen, zu verbessern. Eine ausreichende Internetverbindung ist, sofern noch nicht vorhanden, durch den jeweiligen Schulerhalter bis zum Start der Initiative an den teilnehmenden Schulen jedenfalls herzustellen, um die Geräte sinnvoll im Unterricht nutzen zu können. Das Förderprogramm Breitband Austria Connect unterstützt Schulerhalter dabei, die notwendige Infrastruktur am Schulstandort herzustellen. Genaue Details zu den Förderkriterien, Anleitungen zur Erstellung des Antrages sowie zahlreiche weitere Informationen und Downloads finden Sie hier. Die private Nutzung der Endgeräte betreffend verweisen wir auf die Statistik Austria. Demnach verfügen 98 % der Haushalte mit schulpflichtigen Kindern über Internet zu Hause.

Kosten und Befreiung

expand allcollapse all
  • Für Eltern und Erziehungsberechtigte ist ein einmaliger Eigenanteil für die private Nutzung von 25% des Gerätepreises zu tragen.

    Nähere Informationen zu den Kosten, der Bezahlung und möglichen Befreiung vom Eigenanteil finden Sie auf unseren Unterseiten:

    • Bezahlung & Befreiung
    • Geräte & Support

Garantie und Versicherung

expand allcollapse all
  • Informationen zu den Themen Garantie und optionale Versicherung finden Sie auf der Unterseite Geräte & Support.

  • Nähere Informationen zu unterschiedlichen Versicherungsmöglichkeiten, welche Erziehungsberechtigte eigenverantwortlich in Anspruch nehmen können, finden Sie auf der Unterseite Garantie & Versicherung.

  • Das Gerät geht ins Eigentum der Schüler/innen über und soll privat auf jeden Fall genutzt werden.

    Es ist gesetzlich garantiert, dass die Schule außerhalb der Unterrichtszeit in keinster Weise auf die Geräte zugreifen darf. Der Fernzugriff auf die Geräte ist Lehrpersonen gemäß § 6 Abs. 2 SchDigiG ausschließlich im Unterrichtskontext (während der Unterrichtszeit) erlaubt.

    Ein allfälliger Missbrauch seitens eines Lehrenden oder der Schulleitung wäre strafrechtlich als Amtsmissbrauch zu qualifizieren und ist damit deutlich strenger sanktioniert als etwa eine gleichartige Datenschutzverletzung im privaten Arbeitsverhältnis.

Datenschutz

expand allcollapse all
  • Rechtlich gesehen sind bezüglich Datenschutzes in Schulen hohe Standards gewährleistet:

    • Es wurde eine neue gesetzliche Grundlage zum IKT-gestützten Unterricht in § 14a SchUG geschaffen und ein verstärktes Augenmerk auf Datenschutz in § 4 BilDokG 2020 sowie auf IT-Sicherheit in §6 Z.1 SchDigiG gelegt.
    • In Anlage 2 des Bildungsdokumentationsgesetzes 2021 (BilDokG) wurde eine gesetzliche Grundlage für die erfroderliche Datenverarbeitung zur Durchführung von Distance Learning und der Verwaltung von Schülerendgeräten geschaffen.
    • Eine Verordnung zur Datensicherheit in der Schul-IT (IKT-SchulVO), die mittels technischer und organisatorischer Maßnahmen die oben genannten gesetzlichen Regelungen konkretisiert, wurde im August 2021 kundgemacht (BGBl. II Nr. 382/2021).
    • Nähere Informationen zur gesetzlichen Gewährleistung von Datenschutz in Schulen sind auf der Website des Bildungsministeriums einsehbar: Datenschutz in Schulen

    Konkret wird durch diese Regelungen Folgendes gewährleistet sein:

    • Cloud-Dienste, mit denen durch das BMBWF eine datenschutzrechliche Vereinbarung abgeschlossen wurde, werden nur dann verwendet, wenn spezielle Datenschutzgarantien für den Bildungsbereich abgegeben wurden (z.B.: keine zielgerichtete Werbung durch die Clouddienstanbieter und generell Verarbeitung der Daten nur nach Weisung der verantwortlichen Schule; Clouddienstanbieter ist Auftragsverarbeiter).
    • Lehrer/innen dürfen nur in der konkreten Unterrichtssituation auf Schüler/innen-Geräte zur Unterstützung der teilnehmenden Schüler/innen bzw. zur Gewährleistung der pädagogischen Unterrichtsziele zugreifen. Dieser Zugriff ist den jeweiligen Schüler/innen deutlich anzuzeigen. (Fernverwaltung gem. § 6 Z. 2 SchDigiG)
    • Ein Mobile Device Management (MDM) ist zum Schutz der Schüler/innen-Daten am Schulstandort und der IT-Sicherheit im Schulnetz erforderlich und gewährleistet aktuelle Softwarekomponenten, wie etwa Virenschutz am Endgerät.
    • Im Zuge der Schulverwaltung an österreichischen Schulen erfolgt grundsätzlich keine Datenübermittlung an Staaten außerhalb der EU. Insbesondere US-basierte Clouddienstanbieter werden nicht im Rahmen der Schulverwaltung eingesetzt.

    Folgende Clouddienstanbieter haben Erklärungen abgegeben, welche Antworten auf Fragen zum Datenschutz geben:

Digitales Lernen allgemein

expand allcollapse all
  • Ein Gerätemanagement ist eine Software, die dazu dient, eine große Anzahl an Endgeräten zu verwalten.

    Wesentliche Funktionen sind zum Beispiel:

    • die Zuweisung von Nutzerinnen und Nutzern zu Gruppen, welche die Rechte einzelner Nutzer/innen regeln,
    • die Einhaltung von einheitlichen Sicherheitsrichtlinien im Schulnetz wie z.B. die Gewährleistung von Datenschutz,
    • das automatische und regelmäßige Einspielen von Sicherheitsupdates und Software-Lösungen,
    • die automatische Installation und Aktualisierung von Antivirus Programmen,
    • die Möglichkeit, die Geräte zurückzusetzen (z.B. um Daten von Schüler/innen bei Verlust des Gerätes zu schützen).